Donnerstag, 1. September 2011
31.08.2011 Hans Eichel in Schüttorf
Am heutigen Abend lud die Schüttorfer SPD zu einem Informationsabend mit Hans Eichel, dem ehemaligen Finanzminister der rot-grünen Koalition, in ihr Stammlokal, Beckers, ein.
Anfangs war ich doch etwas skeptisch, ob dieser Abend sich für mich lohnen würde, zumal er doch mit 16.30 Uhr recht früh begann. Das hieß für mich direkt nach dem Ausladen des letzten Rollstuhls meiner Tour direkt zu Beckers.
Nach einer netten Begrüßung durch unseren Vorsitzenden, Jens Boermann, fing Hans Eichel unverzüglich an.
In seinem Vortrag ging es inhaltlich hauptsächlich um die Hintergründe der Finanzkrise die uns momentan beschäftigt. Was mir besonders gut gefallen hat war das man durch Hans Eichel endlich mal einen Finanzfachmann zu dem Thema hören konnte.
Vieles was durch die Medien vermittelt wird, wurde von näher erläutert und den Zuhörern richtig erklärt. Wie zum Beispiel das Deutschland eben nicht der Zahlmeister der Eurozone ist, oder warum wir die EU nicht aufgeben dürfen, auch nicht einzelene Mitglieder.
Der knapp eineinhalb Stunden lange Vortrag endete mit offenen Fragen an Hans Eichel die er nett und freimütig beantwortete.
Im Nachhinein bin ich froh das ich mir die Ziet genommeén habe zu diesem Informationsabend zu gehen. Vieles ist mir jetzt klarer und ich habe wieder einmal feststellen müssen das man sehr kritisch im Umgang mit den Medien sein muss und wirklich gut recherchieren muss um dicht an die Wahrheit zu kommen.

Informatonsabend der Schüttorfer SPD am 31.08.2011
Informatonsabend der Schüttorfer SPD am 31.08.2011



Sonntag, 28. August 2011
Warum ich politisch aktiv wurde
Es hat nunmehr fast 45 Jahre gedauert bis mir bewusst geworden ist das man in seinem Leben nur dann etwas ändert wenn man anfasst und nicht nur zuschaut.
Vielleicht ist es spät, aber ich bin zuversichtlich das es nicht zu spät ist. Sich zu engagieren, dafür ist es nie zu spät.
Vieles stört mich an der momentanen Situation der Stadt, die mangelne Berücksichtigung der Jungend zum einen, hier besonders die Komplexproblematik, und das unsere Stadt meiner Ansicht nach einiges an ihrem Bild nach aussen tun könnte.
Wieso die Jugend? Weil sie unsere Zukunft ist und immer sein wird. Leider ist es in Deutschland leichter mit einem Hund eine Wohnung zu bekommen als mit einem Kind. Dies ist symptomatisch für unser Land. Ich finde dies zeigt sich auch in unserer Stadt. Viel wird für die finanziell starke Generation Ü60 getan, ein Wohnheim nach dem andern wächst in unserer Stadt. Doch unsere Jugendlichen haben nicht wirklich viele Alternativen in Schüttorf. Da ist das Komplex, das evangelische Jugendzentrum und... Ja und, und was noch? Ach,ja, das Index, aber das ist nicht wirklich eine Option, zumindest nicht die beste. Eine Skaterbahn oder andere Freizeitoptionen fehlen.
Meiner Ansicht nach sollten in der Zukunft auch die Jugendlichen mit in das Boot der Zukunftsgestaltung Schüttorfs einbezogen werden, vielleicht in einer Form eines Jugendforums oder eines Jugendbeirates.
Mit der Jugend sind wir auch bei den Familien, und wie soll man neue Familien nach Schüttorf holen wenn mann z.B. die Kosten für Kindergärtenplätze erhöht. Wir müssen uns in dieser Stadt nach aussen besser presentieren, um neue Mitbürger zu gewinnen.

Ich möchte mich persönlich einbringen, mein Bestes geben und vielleicht das ein oder andere verändern oder bewegen.

Zum Schluss noch ein Zitat von Thomas Jefferson, dem Verfasser der amerikanischen Unabhängikeitserklärung, zum Thema Wahlen:
"Schlechte Kandidaten werden gewählt von guten Bürgern, die nicht zur Wahl gehen."